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Bezogenheit

Das Vermögen, in Beziehung mit uns selbst und dem Kind zu treten, anstatt Erziehungskonzepte zu verfolgen.

Was geschieht in mir selbst, wenn ich mich darüber ärgere, dass mein Kind mir ein wütendes „Nein!“ entgegen schmettert und die Tür zuknallt, anstatt meiner Bitte zu folgen, den Tisch abzuräumen? Was fühle und empfinde ich in diesem Moment wenn ich womöglich denke, dass ich bei diesem Kind mit meiner Erziehung völlig versagt habe? Mit diesen, oftmals sehr starken und womöglich sehr alten Gefühlen in Beziehung zu treten und die einfühlsame Selbstveranwortung dafür zu übernehmen ist die Basis für einen gleichwürdigen und respektvollen Kontakt zu meinem Kind.

Denn nur von diesem Selbstkontakt erst aus ist es möglich, die Welt unserer Kinder aus ihrer Sicht heraus nachzuempfinden, um von diesem Ort heraus in Beziehung mit dem Kind zu treten (anstatt blind zu reagieren). Erst durch das tiefere Einstimmen mit dem Kind kann uns bewusst werden, was womöglich dem wütenden Ausdruck zu Grunde liegt.

Im Idealfall erlebt das Kind einen offenen Beziehungsraum, der unabhängig davon ist, auf welche Art und Weise es sich ausdrückt. Das Kind lernt im Laufe seines Lebens die eigenen Bedürfnisse kennen und auch die der Menschen und Umwelt um es herum. .

Damit bewegen wir uns jenseits von einer weiteren, neuen Methode hin zu einer gelebten Menschlichkeit.

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